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Pandora auf dem Jakobsweg

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Galizien in den 60ern des vorigen Jahrhunderts. Die Hochöfen sind definitiv ausgegangen, die Arbeitslosenquote zweistellig und davon profitiert, mit stillschweigender Zustimmung des Francoregimes, eine Interessengemeinschaft west Schweizer Hotel-und Restaurantbesitzer. Die schickt einen jungen deutsch/spanischen Hotelkaufmann mehrmals im Jahr nach Nordspanien um billiges Personal anzuheuern. Der erledigt diese Aufgabe gerne, es gelingt ihm, mit teilweise falschen Versprechungen, jeweils genügend rüstige Männer zwischen 20 und 40 zu engagieren. Bei seinem letzten Fischzug unterschreibt unter anderen auch ein Mann den Arbeitsvertrag, und dies trotz der herzzerreissenden Versuche seiner schwindsüchtigen Frau und 12jährigen Tochter Pandora ihn davon abzuhalten. Ein paar Wochen später erliegt dieser Mann bei einem Arbeitsunfall in einem Genfer Restaurant seinen tödlichen Verletzungen, der junge Hotelkaufmann erledigt die nötigen administrativen Formalitäten und überredet die Witwe,  gegen eine Verzichterklärung für weitere Ansprüche eine lächerlich geringe Pauschale   als einmalige „Goodwill-Geste“ zu akzeptieren. Pandora wächst im Waisenhaus auf, bekommt von einem verheirateten Mann drei Kinder und wird von ihm nachseinem Tode finanziell mehr als sichergestellt. Der junge Kaufmann investiert nach dem Ableben seines Vaters sein Erbe in den Erwerb kleiner Pensionen auf dem Jakobsweg, hat beruflich grossen Erfolg und nun öffnet die wirkliche Pandora ihre Büchse. Bringt Verzweiflung, Verderben und Tod in dessen Familie. Im Gegensatz jedoch zu der griechischen Sage gelingt es ihr nicht, den Deckel der Büchse rechtzeitig zu schliessen und so kann auch das unterste Element des Füllhorns entweichen – die Hoffnung.
 

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