Nur unsere Leuchttürme strahlen noch !


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Nur unsere Leuchttürme strahlen noch !

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10 Jahr nach Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) durch den Deutschen Bundestag ist die „Inklusion“ kaum vorangekommen. Die für Bildung zuständigen Bundesländer sind unterschiedlich weit in ihren Bemühungen, die Inklusion umzusetzen. Spitzenreiter wie Bremen (0,2) und Schleswig-Holstein (0,5) haben ihre Exklusionsquoten bereits drastisch reduziert, während Sachsen (3,4) und Rheinland-Pfalz (2,1) noch in den Anfängen stecken.
Kritisiert wird auch das Konstrukt des sonderpädagogischen Förderbedarfs, das sich eher als inklusionsfeindlich erweist. Zumindest für die Bereiche „Lernen“, „Emotionale und Soziale Entwicklung“ und „Sprache“ (LES) sollte auf dieses diskriminierende Verfahren verzichtet werden. Einzelne Schule („Leuchttürme“) experimentieren längst mit neuen Formen der Leistungsbewertung. Außerdem wird für eine Einbeziehung der Oberstufe (11. bis 13. Jahrgang) in die Inklusion plädiert.

Der Autor war Gründungsrektor einer inklusiven Schule (Klassenstufen 1-13) im Norden Schleswig-Holsteins, einer Gemeinschaftsschule mit Grundschulteil, Förderzentrum und Gymnasialer Oberstufe. Ehrenamtlich kommunalpolitisch tätig war der Autor über 20 Jahre auf Gemeinde- und Kreisebene. In seinen Publikationen widmet er sich hauptsächlich pädagogischen und heimatgeschichtlichen Themen.  

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